Direkt zum Inhalt


Schriftgröße anpassen! Schrift verkleinern Schrift Standard Schrift vergrößern


Husqvarna Motorsägengeschichte Teil 2

Bild vergrößern Bild vergrößern

Husqvarna Motorsägengeschichte Teil 2

Husqvarna Motorsägengeschichte Teil 2

Dieses Streben nach Verbesserung der Arbeitssituation des Anwenders zieht sich wie ein roter Faden durch die weitere Entwicklung der Husqvarna-Motorsägen. Ein anderes konkretes Beispiel ist die trägheitsausgelöste Kettenbremse, die die Verletzungsgefahr bei unkontrollierten Rückschlägen erheblich verringert. Auch dies ist eine Innovation von Husqvarna, die alle modernen Motorsägen entscheidend geprägt hat. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit professionellen Forstarbeitern, entwickeln wir Sägen nach ihren Wünschen und Vorstellungen, um Ihnen Ihre Arbeitssituation zu erleichtern. Darüber hinaus haben mehrere unserer Lösungen dazu geführt, dass die Behörden weltweit immer höhere Anforderungen an die Motorsägenhersteller stellen. Dadurch, dass wir auf diese Weise die Entwicklung weiter vorantreiben, kommt dies allen Anwendern zugute und verbessert die Arbeitsbedingungen.

1959
1959 beginnt Husqvarna mit der Herstellung von Motorsägen und präsentiert das Modell 90 - eine Säge mit einem der geringsten Geräuschpegel auf dem Markt.

1962
Husqvarna unterzeichnet einen Vertrag mit der Firma Crescent. Zu diesem Zeitpunkt produzieren sowohl Husqvarna als auch Crescent Motorsägen und Außenbordmotoren. Husqvarna stellt die Produktion von Bootsmotoren ein. Crescent beendet die Sägenproduktion und wir übernehmen eines ihrer Sägenmodelle. Wir bringen das Modell 70 auf den Markt. Eine leichtere und handlichere Säge. Bis jetzt hatte man eine Säge nur zum Fällen und Ablängen benutzt. Aber mit einer leichteren Säge war es nun auch möglich zu entasten.

1964-65
Husqvarna entwickelt das Modell 65. Die Säge erweist sich als sehr erfolgreich und durchschlagskräftig und Husqvarna ist inzwischen ein ernst zu nehmender Konkurrent. Der Status unserer Sägen nimmt zu.

1969
Viele Forstarbeiter leiden an verschlechterter Blutzirkulation in Händen und Fingern. Sie bekommen weiße Finger durch die Vibrationen in der Motorsäge. Husqvarna entwickelt eine neue Säge, den Typ 180, mit geringeren Vibrationswerten als andere Sägen.
Die Säge erfreut sich großer Beliebtheit in den USA. Husqvarna produziert die Säge über lange Zeit weiter.
(Husqvarna verkauft fast nichts durch Export. 1968 unternimmt man einen neuen Versuch und der Verkauf kommt ins Rollen. Wir eröffnen eigene Verkaufsniederlassungen in vielen Ländern und arbeiten mit mehreren neuen Händlern zusammen.)

1973
Husqvarna setzt deine intensive Entwicklungsarbeit fort. Wir präsentieren das Modell 140, das handlicher, kleiner und leichter als unsere früheren Modelle ist. Es ist eine Weiterentwicklung des Modells 180.
Dies war die erste Kettensäge mit einer automatischen Kettenbremse.

1975
Wir entwickeln das Modell 162 als neue Säge für professionelle Anwender. Die Säge baut auf unseren Erfahrungen mit den Modellen 180 und 140 auf.

1976
Wir haben mehrere Sägen für professionelle Anwender. Wir entwickeln daher zwei Motorsägen für Freizeitanwender, die Modelle 40 und 61, die vereinfachte Varianten der Modelle 140 und 162 sind.
Die Sägen sind von hoher Qualität, aber wir haben Probleme, die Zielgruppe zu erreichen.

1978
Nun kommt die Rancher® 50 - eine Säge, die wir insbesondere für Landwirte und Freizeitanwender entwickelt haben. Diese Säge und ihr Nachfolger Rancher® 55 ist ein großer Erfolg. Wir haben bis zum heutigen Tag zwischen über 1,8 Millionen Exemplare dieses Modells hergestellt.

1980
Husqvarna bringt die erste Säge mit einem Kurbelgehäuse aus Verbundwerkstoff (Modell 40) auf den Markt. Jetzt ist es möglich, Sägen zu produzieren, die leichter und handlicher sind.

1983
Wir präsentieren das Modell 154, eine leichte professionelle Säge mit Kunststoffbauteilen. Diese Säge ist ein Verkaufserfolg in Mittel- und Westeuropa.

2000
Die Husqvarna 357XP® geht in die Produktion. Die Säge wird schnell zu einem großen Erfolg, da sie extrem leistungsstark und gleichzeitig sehr handlich ist.

2005
Husqvarna führt die neue Motorentechnologie X-Torq® ein. Hohes Drehmoment über ein breites Drehzahlband – 20% geringerer Kraftstoffverbrauch – 70% weniger Emissionen. Dazu eine optimierte Ergonomie und weitere Innovationen, die zur Produktivitätssteigerung beitragen. Die Sägen Husqvarna 455 Rancher® und Husqvarna 575XP® besitzen alles was man von Spitzensägen in diesen Klassen erwartet.

2007
Husqvarna bringt ein komplett neues Feature auf den Markt, bei welchem die Kettenbremse auch durch die rechte Hand des Benutzers aktiviert werden kann. Dieses verbesserte Bremssystem, welches die Kettenbremse in drei verschiedenen Wegen aktiviert, wird TrioBrakeTM Schutzsystem genannt.

2009
AutoTune™ – Eine Innovation die Zeit und Kosten spart. Immer optimal eingestellt, einfach zu starten und geringer Benzinverbrauch. Das sind die Vorteile der ab 2009 verfügbaren mikroprozessorgesteuerten Vergaser von Husqvarna. Auf Grund von Faktoren wie Höhenmeter, Temperaturschwankungen, Luftfeuchtigkeit und Benzinqualität war eine manuelle, perfekte Einstellung des Vergasers bis dahin so gut wie unmöglich. Dieses Problem gehört jetzt definitiv der Vergangenheit an. AutoTune™ war zuerst verfügbar bei der Husqvarna 576 XP®.

2011
Mit der 560 XP® und 562 XP® setzt Husqvarna „neue Maßstäbe im Profisektor“. So urteilt die Fachzeitschrift Forst & Technik in der Ausgabe 3/2011. Aufgrund ihres äußerst vorteilhaften Leistungsgewichts eignen sie sich gleichermaßen zum Fällen und Entasten. AutoTune™ gehört jetzt zur Standardausstattung. Ganz neu ist die Funktion RevBoost™. Damit kann die Kette für eine kurze Zeit mit zusätzlich erhöhter Drehzahl betrieben werden, was insbesondere beim Entasten von Vorteil ist.

Nachricht vom 28.6.11 13:17

zurück

Druckversion

 

 

Seitenanfang